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Leonhardstraße / Totengasse

 

  • 1430 erbaute die stuttgarter Bürgerschaft eine Feldkapelle zu Ehren des heiligen Leonhard. In der heutigen Kirche stammt der Chor und Turm von 1408 und das Langhaus aus den Jahren nach 1466.

  • Als im 16. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauer der Lazarettfriedhof angelegt wurde gingen hier die Beerdigungen zurück. 1799 wurde der Friedhof geschlossen, einige Jahre später eingeebnet und als Straßenfläche hergerichtet (ab 1811 Leonhardsplatz).

  • Der Nachtwächterbrunnen (erbaut 1900) stand früher vor dem Chor der Leonhardskirche. Da es damals schon keine Nachtwächter mehr gab entwarfen die beiden Professoren Fremd und Halmhuber diesen Brunnen. Er stellt einen Mann mit Palerine, Laterne und Hellebarde da, der von einem Hund begleitet wird. In der Nachtwächterlaterne brannte die erste elektrische Glühbirne im öffentlichen Straßenraum Stuttgarts.
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